• Mit freundlicher genehmigung des Künstlers und Freundes - Toninho Dingl - Altötting - Bayern

Trauma - Therapie

"DAS LEBEN IST EIN PROZESS
UND SOLLTE AUCH ALS EIN SOLCHER BETRACHTET WERDEN."

 

Gleich vorne weg!

… und angelehnt an einen tollen Artikel einer Kollegin, die ich bisher "noch" nicht persönlich kennen lernen konnte, - Dami Charf - aber ich verfolge sehr gerne, was sie so macht und tut, weil ich es gut finde. "Schöne Grüße aus Altötting - Herz Bayerns"

NEIN!

Ich habe leider keinen TIPP für DICH! 🥺

Denn, das werde auch ich immer wieder mal gefragt:

    • Du bist doch...?
    • Kannst du mal >>schnell<<,...?
    • Weißt Du,...?

So ist das Leben ein Prozess und eben gewissen Dynamiken unterworfen, - wie, beispielsweise, dass jedes Jahr am 24.12. Weihnachten ist und dazu noch Geburtstage kommen... - es gibt sie einfach irgendwie nicht, diese eine spezielle Ursache, die so gerne gesucht werden will - nicht in meiner Welt / Erfahrung - also auch nicht die eine Antwort, die auf obige Fragen erwartet wird - von mir nicht.

Doch, was es gibt - >>Psychohygiene<< (ich selbst schreibe Tagebuch) und >>Psychoedukation<< -  sind und bleiben für mich mitunter probate, wie "Mittel der Wahl" und somit erachte ich sie als unerlässlich. Beidem will ich hiermit auch ein wenig Rechnung tragen - und hoffe, dass mir das soweit mit System und Struktur gelingen mag.

Weitere Infos zum Thema Trauma und was es mit einem machen kann finden Sie hier:

Behandeln ist etwas - ganz - anderes als Heilen!

    • Ersteres bezieht sich auf ein „defektes“ Organsystem!
    • Zweiteres auf einen leidenden Menschen!
    • Drittens, Automaten kann man Reparieren!

Therapie - gerade Trauma-Therapie - ist für mich ein multimodales Geschehen, das Individuum (dessen Persönlichkeit) betreffend und erfordert auch ein ebensolches Vorgehen - was meint: "Traumatherapie ist IMMER eingebettet in ein, die persönlichen Geschehnisses des Betroffenen berücksichtigendes, GESAMTKONZETPT"! Wie oben im Bild von Toninho Dingl zu sehen, kommen meine Klienten eher auch in "rauer See" daher - da gilt es als Therapeut - "Wellenreiter vor den Toren der Hölle" - wie ich mich manchmal selbst liebevoll gerne sehe - schon erst mal hinzuschauen - es lohnt sich allemal. Und auch Nino war es, der zu mir einmal sagte: "... und nicht jede Welle ist reitbar!" - was er als "Profisurfer" sicher weiß - und auch ich als Therapeut gebe lieber eine gute Haltungsnote im "Hawaii-Hemd" ab, als ins Wasser zu fallen.

Wenn wir von Trauma sprechen, dann geht es zumeist um Dimensionen von Krieg, Folter, Misshandlung, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch - oder irgendein anderes entsetzliches Ereignis. Niemals lässt sich dieses BEHANDELN - was geschehen ist, das ist geschehen und es ist, so wie es ist. Es gibt kein Ungeschehen machen. An den Folgen und Auswirkungen, die solche Erlebnisse und Erfahrungen in KÖRPER-GEIST-SEELE hinterlassen, kann sehr wohl etwas verändert werden - die lassen sich HANDELN!

Also, außer sehr speziell, auch noch sehr individuell - die Traumafolgen. Ich denke, auch mit Wissen könnte es sich so verhalten. Wissen alleine (vielleicht speziell) reicht eben nicht - es braucht dazu auch etwas Erfahrung und die nötige "Würze" (Liebe) dazu - mit Wissen alleine kann man schon auch Sachen machen, z.B. eine Maffia-Struktur aufbauen, oder an der Börse spekulieren, oder Kriege führen, oder sonstige "Dummheiten.

"Es gibt eben gewisse natürliche und biologische Gesetzmäßigkeiten, denen wir letztendlich alle unterliegen - wer will und wer nicht will, der denke ich auch."

"Das Leben - Die Freiheit -

… an sich, ist für mich, das Allerseltenste was es gibt! Denn,... die allermeisten Menschen existieren doch - ehrlich und unter uns gesagt - nur!"

 

ACHTSAMKEIT =

    • EINE LIEBESERKLÄRUNG AN DAS LEBEN!

    • DAS GEGENTEIL VON DISSOZIATION!

    • VERBINDUNG VON KÖRPER & GEIST & SEELE!

Achtsamkeit bewirkt so unglaublich viel Gutes... 😍

Wer nicht oder schlecht mit sich alleine sein kann, der kann auch nur schlecht oder schwer mit anderen Menschen sein - was fast jeden Menschen, der an den Folgen einer Traumatisierung leidet treffen wird. Das gilt für die Paarbeziehung, ebenso wie sonst in Gruppen und im Leben. Für mich persönlich ist Achtsamkeit ein Weg, wieder KONSEQUENT mit meiner eigenen Wahrnehmung in Kontakt zu kommen - und dazu auch noch in MEINEM eigenen TEMPO und nach meinen eigenen BEDÜRFNISSEN.

Achtsamkeit üben = Gelassenheit üben = Empathie kultivieren = möglich!

Kernstück der Arbeit an der Genesung von einem Trauma und dessen Folgen ist die Entwicklung und Zurückeroberung von SELBSTGEWAHRSEIN für KÖRPER-GEIST-SEELE. Und dafür braucht es einfach mitunter Achtsamkeit. Körpergewahrsein ermöglicht den Kontakt mit unserer "Inneren Welt", mit unserer inneren "Seelenlandkarte" - was dann Veränderung ermöglicht. Diese ist eben nur möglich, wenn es gelingt, sich seinem innersten Erleben zu öffnen. Achtsamkeit hilft dabei, das sympathische Nervensystem zu beruhigen, so dass sich die Gefahr, wieder in  eine Flucht/Kampf/Dissoziation Reaktion zu verfallen verringert. Erst dann wird es möglich an den Verletzungen zu arbeiten.

Die Begegnung mit mir selbst ist die Basis dessen, mit mir gut umzugehen und die Basis von allem Weiteren, wie Gelassenheit / Veränderung / Heilung.

Achtsamkeit wurde vielfach und lange untersucht und nachgewiesen, dass sich dies auf zahlreiche psychische, psychosomatische und stressbedingte Symptome positiv auswirkt - so auch Depression und chronische Schmerzen, aber auch auf das Immunsystem und den Blutdruck und den Cortisolspiegel - und Traumaassoziierte Gehirnregionen werden ebenfalls positiv beeinflusst.

Traumatherapie braucht für mich eben durchaus mehr...

    • Haltung & Technik
    • Wissen & Erfahrung
    • Verstand & Herz
    • LIEBE statt Hass
    • Vertrauen statt Zweifel
    • Fürsorge statt Bedürftigkeit
    • Fingerspitzengefühl / Feinfühligkeit
    • vor allem - GEDULD
    • MITEINANDER - weil es dann einfach meistens schneller und besser klappt!

Heilung bedeutet für mich aber auch!

Schutz vor unmoralischem, gewaltverherrlichenden, destruktiven, ausbeuterischen, menschenverachtenden - demütigendem, beleidigendem, entwürdigendem Turbo-Kapitalismus. Die Aufgabe einer Therapie (Psycho- oder Trauma-) sollte es immer sein, seelische Leiden, oder die daraus resultierenden körperlichen Erkrankungen zu lindern oder zu Heilen und Prävention ist und bleibt die beste Medizin.

Und klar gibt es Leiden - das weiß ich als jahrelang erfahrener "Notfallmediziner" (als ehemaliger Rettungsdienstler) - die brauchen erst was Anderes - dann aber im Anschluss häufig das, um was es hier speziell gerade geht, um von den bedrückenden Empfindungen in der Brust, die vielleicht Angst und Depression genannt werden und noch unzähligen anderen Symptomen, die zumeist bleiben, zu genesen. Notfälle haben eben immer Vorfahrt!

Als Traumatherapeut arbeite ich vor allem oder gar ausschließlich mit ÜBERLEBENDEN und das aus allen Gesellschaftsschichten, ohne Berücksichtigung von Herkunft und Rasse - auch mit Angehörigen von Krankenkassen oder Jugendämtern, auch mit Anwälten - einzige mir bekannte Schwierigkeit bei der Arbeit ist die Sprache und das Sprachverständnis und selbst da gibt es dann noch irgendwelche Möglichkeiten mit Symbolen und Gegenständen zu hantieren - oder den Betroffenen einfach mal ein Bild malen zu lassen - was dann oft mehr Heilung zu Tage fördert, als manche andere Bemühungen.

"Trauma-Therapie ist alles andere, als ein ⚡ Blitz-Allerheilmittel" - soviel dürfte vielleicht jetzt klar geworden sein - das finde ich persönlich, wie als Therapeut schon mal unglaublich wichtig.

Chancen sind da um genutzt zu werden...

In der Geschichte - so lässt sich feststellen - gab es für die Menschheit noch nie eine Zeit von mehr als 30 Jahren ohne Krieg! Tendenziell sind es viel weniger als 30 Jahre ohne Waffengewalt. Nun! - ich bin in einer Zeit ohne echtem Frieden aufgewachsen und gleichzeitig in einer Zeit mit Waffenstillstand der nun für mich schon ein Leben lang und insgesamt gut über 70 Jahre anhält - eine noch NIE DAGEWESENE Chance - es wäre echt wirklich schade, sie verstreichen zu lassen... Für jeden Einzelnen - das Umfeld - die Gesellschaft und unseren etwas in Mitleidenschaft gezogenen Planeten - ERDE. Ich persönlich habe mir in letzter Zeit immer mehr angewöhnt, mir, zu den mir bereits gängigen Fragen, "was es mit mir macht" und "was es mit anderen macht", mir die eine weitere Frage zu stellen - "was es mit diesem Planeten macht". So dachte ich mir, dass ich meinen ganz persönlichen Klimabeitrag leiste und versuche meinen ökologischen "Fußabdruck" damit zu verringern - mal schauen, was es bringt - und das ist in der Zeit, als ich so geprägt wurde keinesfalls selbstverständlich gewesen.

Ach ja, und klar stell ich mir auch noch andere Fragen.

Gängige, die Heilung begünstigende Methoden:

Hier einen überblick über gängige, die Heilung förderlich unterstützende - in Gang setzende Methoden, die in meiner Praxis auch zur Anwendung kommen und mit denen ich vertraut bin - es gibt viel Möglichkeiten - und diese sollten eben auch zum Therapeuten passen.

    • Dasein und Zuhören
    • Rede-Kur / Gespräch
    • Wald / Natur
    • Achtsamkeit - Wohlwollen
    • Fragetechniken - Integratives Coaching
    • Bildschirmtechnik
    • Brainspotting
    • Arbeit mit Anteilen - Ego-States - und dem Inneren Kind (Bergen verletzter Kind Anteile)
    • Kunsttherapeutische Ansätze - Maltechniken
    • Systemisch Ansätze
    • EFT - Glaubenssatzarbeit
    • TRE, Qigong,... und noch viele weitere...

um nur einige zu nennen, denn es gibt so viele Möglichkeiten und Variationen. Heilen tut ja ohnehin jeder selbst, ganz individuell - Therapeuten können mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung immer nur den nötigen Impuls geben, damit Heilung möglich wird.

KriTheCo - Krisenintervention-Therapie-Coaching

Alexander Weindl

Praxis für Psychotherapie
Traumatherapie & Traumapädagogik
Kinder- und Jugendlichen-Coaching
Elternberatung
Auf der Grundlage des Heilpraktikergesetz
In Altötting seit 2011

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