Trauma & Kinder

„Nehmt Kinder ernst, damit sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und den Mut finden, eigene Lösungen zu gestalten"

 

"Damit sie erfahren können, wie wirksam und handlungsfähig sie sind und ihr wahres Potenzial entfalten können, weil sie sich auf EUEREN-UNSEREN vertrauensvollen Halt verlassen können."

Gerade im Umgang mit den Kindern sollten WIR-ALLE immer einen sehr achtsamen pflegen - denn, JEDER kann im Beisein eines Kindes JEDERZEIT zum "Lehrer" werden... - und natürlich gelingt dies auch mal mehr und mal weniger, ohne dass jede Unachtsamkeit sofort einen wirklichen "Schaden" anrichten wird. "Genügend gut" ist vollkommen ausreichend = GUT GENUG!

    • Wenn ein Kind sich in der Beziehung zu seinen Eltern bedroht oder unsicher fühlt, dann wird es zwangsläufig in einen "Flucht-Kampf-Totstell-Modus" (oder alles miteinander kreisend) gelangen und dies auf unterschiedliche Weise ausleben um sich zu schützen - was zumeist den Eltern wieder weniger gefallen dürfte - und leider bekommen diese dann manchmal gar nicht mit, dass sie selbst der Auslöser für das Verhalten des Kindes sind - versuchen dies dann irgendwie zu unterbinden oder kozuregulieren, ja manchmal förmlich zu bekämpfen - was die Sache dann zumeist noch schlimmer machen dürfe, oder sich daraus dann andere Auffälligkeiten ergeben werden - im Miteinander der Familie könnte dies dann recht belastend sein.
    • Wenn ein Kind sich in der Beziehung mit seinen Eltern sicher, geborgen, aufgehoben und verbunden fühlt, dann ist ALLES gut.

"Was Kindern fürs Leben gut tut"?

Ja! - ich fühle mich jetzt als Traumatherapeut schon irgendwie verpflichtet zu sagen:

🎯 GESUNDE ELTERN - damit meine ich, Eltern, die sich ihre eigenen "Schrecken" ihrer "Kinder-Zimmer", also ihre eigenen Traumatisierungen - angesehen haben, bevor sie sich für Kinder entschieden haben.

"Kinder haben das uneingeschränkte Recht zur Sorge - ELTERN DIE ABSOLUTE PFLICHT!"

    • Klare, bewusste Entscheidung beider Eltern für oder gegen ein Kind!
    • Kontakt und Kommunikation zwischen Mutter und Vater mit dem Kind bereits während der Schwangerschaft!
    • Mehr Vertrauen von (werdenden) Müttern in ihre eigenen Gefühle und Fähigkeiten!
    • Weniger Interventionen durch das medizinische Geburtshilfesystem!
    • Soziale und psychosoziale Unterstützung durch Hebammen und geburtserfahren Frauen anstelle von ausschließlich medizinischen Behandlungen durch Gynäkologen.
    • Geburt als Gebären und nicht als Operation.
    • Keine Störung des Bindungsprozesses nach der Geburt
    • Frauen setzen sich mit ihren eigenen Traumata auseinander, bevor sie Mutter werden.
    • Männer setzen sich mit ihren eigenen Traumata auseinander, bevor sie Vater werden.

🎯 MEIN PERSÖNLICHES FAZIT:

    • "Wir müssen die Eltern erziehen" - damit diese in der Lage sind, die Kinder in den Mittelpunkt zu stellen - denn dort gehören sie nun mal hin.
    • Gleichzeitig braucht es auch viel Wissen und Schulung - für die an den Kindern - im Streitfall der Eltern - Beteiligten Stellen - Gerichte, Anwälte, Gutachter, usw... nicht zu vergessen, die Pflegeltern, für die der Staat gerade aktuell noch händeringender wirbt als je zuvor.
    • Hochstrittigkeit auf der Paarebene kann ja sogar oftmals wichtig und richtig sein - und manchmal dient sie auch sogar einer gesunden Entwicklung, und manchmal erzielt sie sogar einen Fortschritt, - von dem die Kinder profitieren können -
    • SIE DARF SICH NUR NIEMALS NICHT AUF DIE ELTERNEBENE MISCHEN UND DIE KINDER BELASTEN!"
    • Kinder brauchen beide Eltern - auch wenn diese sich getrennt haben - und so bleibt die Zahl der Kinder, die keinen Kontakt zu ihrem Vater haben in Deutschland leider auffallend hoch - und leider ist der Preis, den die Kinder dafür bezahlen auch später im Erwachsenenalter hoch.

„Ehrlichkeit ist die wohl am allerschwersten zu erlernende aller Sprachen!“

In den letzten Jahren hat man das Familienleben leider auf die Kindererziehung reduziert - und leider wollen wir Deutschen darin auch immer noch besser werden - was dazu führt, den Überblick dabei ganz zu verlieren und die Desorganisation lässt weiter grüssen. Andere Länder machen da tatsächliche Fortschritte und lassen uns hier mittlerweile auch irgendwie ein wenig - blass - aussehen.

Dabei ist „Erziehung“ alles andere als dieser durchwegs praktizierte Leistungssport, sondern die unausweichliche Konsequenz der Art und Weise, wie man (umweltbedingt / klimatisch) in einer Familie miteinander umgeht - oder vielmehr eben nicht, - denn Individuation ist 100% durch die Umwelt bedingt.

„Vielleicht sollten sich Eltern mehr als alles Andere wie gute und fürsorgliche Gärtner verstehen, die selbst gut für sich gesorgt haben, bevor sie Kinder in die Welt setzen, und deshalb wissen, was es nun optimalerweise braucht, damit Leben und Wachstum und Entwicklung unausweichlich sind, anstatt sich als Erzieher zu sehen, die alles richtig machen wollen und sich darin auch noch untereinander profilieren zu wollen.

„Vielleicht gelingt es dann auch - gesamtgesellschaftlich - die Kinder in den Mittelpunkt zu stellen - denn, dort gehören sie als das gesamtgesellschaftliche Kapital der Zukunft nun mal hin und selbstverständlich braucht es auch einen Klimaschutz, dessen Notwendigkeit wir und unsere Vorfahren selbst zu verantworten haben.

„Eltern, die sich insgesamt ein bisschen weniger wichtig und gewichtig nehmen haben nachweislich insgesamt glücklichere Kinder. Ja, selbst der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther vertritt die Ansicht, dass ein zu übereifriges und zu unreflektiertes, wie sich selbst zu wichtig nehmendes Eingreifen durch die Bindungspersonen, die Neugierde und den Entdeckerdrang der Kinder >>ZERSTÖREN<< wird, als die kindgerechte Entwicklung zu fördern. Er bedauert auch, dass zu viele Eltern ihren Kindern möglichst zu viel beibringen wollen, um sie vermeintlich bestmöglich auf das Leben vorzubereiten - „Eltern >>STEHLEN<< so ihren Kindern regelrecht die wichtigsten Erfahrungen ihrer Kindheit. Und noch krasser - schon vor der Geburt haben Eltern eine ganz konkrete Vorstellung davon, wie sie das schaffen - das Zerstören und das Stehlen - indem sie schlichtweg alles besser machen wollen - besser als die eigenen Eltern, besser als die Freunde - schlicht und einfach sinnlos besser.

Was macht den Kindern sonst noch Grund zur Sorge?

Vielleicht einfach wieder nur ganz kurz:

Scheidung - Trennung - Angst aktiviert das Bindungssystem von Eltern und Kind! Was das bedeuten kann...

„Es ist in der Summe desaströs, wie die Verhältnisse gegenwärtig in Deutschland sich zeigen und wie sehr die Kinder darunter leiden. Das ist in meiner Welt menschenrechtsverachtend gegenüber der betroffenen Kinder!“

KLIMAWANDEL - ICH BIN MIR SICHER, DEN BRAUCHT ES WIRKLICH AUF VERSCHIEDENEN EBENEN.

Kinder brauchen...

Respekt & Anerkennung für das, was sie sind. Wenn das ausbleibt, dann vertrocknet der Kern in ihnen und sie beginnen zu glauben, dass sie das sind, was sie leisten und besitzen. Sie werden vom Subjekt zum Objekt (gemacht).

Dabei sind wir Eltern es, die allzu oft damit erzogen wurden, unsere Anerkennung durch unser besonders angepasstes Verhalten oder unsere mehr oder minder großen Erfolge (im Sport, beim Besuch der Großeltern, der Arbeit, der Haus- und Gartenarbeit, usw..., Schulnoten) zu bekommen. Doch meistens wurden wir dabei nicht wirklich gesehen oder wertgeschätzt, auch, wenn wir nichts "geleistet" haben.

Heute ist durchaus bekannt, dass das einer der wesentlichen Faktoren ist, die dazu führen, dass wir als heute Erwachsene uns schlecht fühlen, es uns an Selbstwert mangelt, wir aber bedürftig danach streben, möglichst viel zu haben und zu leisten. Und das alles in der vergeblichen und surrealen Hoffnung, diese Anerkennung zu erhalten, die wir uns damals als Kinder selbst immer gewünscht hätten.

Anfangen, aufzuhören, alles zu glauben und beginnen, zu hinterfragen - was wir hier tun - auf leider breiter Fläche. Es ist äußerst schwierig für Eltern - gleicht vielleicht einer Kunst - alles zu registrieren, sich jedoch dabei noch auf das >>WESENTLICHE<< zu konzentrieren - die Kinder. Und um das zu bewerkstelligen braucht es MUT, denn es erfordert, dass Eltern echte gemeinsame Zeit miteinander verbringen.

Weitere Infos zum Thema Kinder- & Jugendlichen Coaching - Elternberatung finden Sie hier:

"Woher zum Geier weiss der >>VOGEL<< das?"

Mhh,..
ich bin Vater von zwei Töchtern, habe mich mit meiner ersten Tochter über 8 Jahre als "Hausmann" ertüchtigt - wer mich nun vielleicht schon ein wenig kennt, weiß was mich im Leben sonst noch se geprägt hat, ich bin selbst zweimal geschieden und habe meine Erfahrungen auch auf diesem Gebiet und in doch sehr unterschiedlicher Weise machen können und ich war, so, wie die meisten hier von uns, selbst auch mal Kind.

Daniel Paasch hat mir im professionellen Bereich des Kinder- und Jugendlichen-Coaching ein gesundes Fundament an Wissen vermittelt, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Karl Heinz Brisch ist für mich, was Bindungspsychologie betrifft, mein "Idol" und ich besuche äußerst gerne die von Ihm veranstaltete Internationale Bindungskonferenz - IBK.

Ebenso höre ich gerne, was Michaela Huber, Gerald Hüther, Franz Ruppert und Jesper Juuls, und viele Weitere an Wissen darüber anpreisen - BEOBACHTEN - ZUÖREN, mache ich neben dem Schreiben sehr gerne - und mir dabei eben auch so meine Gedanken... Ach ja, niemals zu vergessen, die Arbeit mit meinen Klientinnen und Klienten, ob groß, oder klein, die Jungen, wie die Alten. Vielleicht auch einfach mal SELBER MACHEN.

Am >>ALLERMEISTEN<< jedoch lerne ich - DANKE - von meinen Klientinnen und Klienten - egal, ob klein oder groß, jung oder alt...

„Aggression ist ein natürlich vorkommendes Gefühl und dient dem Fortkommen - Unterdrückte Aggression nimmt die Selbständigkeit und die Lebenslust - Hyperangepasst zu sein ist der beste Weg in die Depression! - Gute Schulnoten sind kein Indikator für Intelligenz, sondern mehr Zeugnis für eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit!"

KriTheCo - Krisenintervention-Therapie-Coaching

Alexander Weindl

Praxis für Psychotherapie
Traumatherapie & Traumapädagogik
Kinder- und Jugendlichen-Coaching
Elternberatung
Auf der Grundlage des Heilpraktikergesetz
In Altötting seit 2011

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