Trauma & Manipulation

„Macht braucht nur, wer was Böses im Schilde führt –
für alles andere reicht  Liebe"

(Sir Charles Chaplin)

 

Manipulation - "Handhabung"

Bedeutet im eigentlichen Sinne "Handhabung" / "Betriebliche Übung" und wird in der Technik auch so verwendet. Dabei handelt es sich um ein undurchschaubares, geschicktes - meist komplexes - Vorgehen, mit dem sich jemand (Täter) einen Vorteil verschafft, um etwas Begehrtes oder Erwünschtes zu >>gewinnen<<. Manipulation und Macht bestimmt also das >>Betriebs-Klima<< (Familie, KITA, Schule, Bildung, Arbeitsplatz, Umfeld, Politik,...) - >>Sozio-Ökologie<<. Wissen spielt dabei auch wieder eine tragende Rolle = Macht = etwas in der Hand haben - "Handhabe" - das macht was. Die Genforschung weiß, dass Bindung zu 100% Umwelt bedingt ist.

Der "Schrei" nach einem >>Klima-Wandel<< scheint durchaus gerechtfertigt!

Angst, Ungewissheit, Boshaftigkeit, Gewalt, Stalking, Abwesenheit von Vertrauen, Zwang, Abhängigkeiten, Wettkampf, Wettbewerb,.. begünstigen solche Vorgänge.

    • „Das ist alles nur zu deinem Besten“

    • "Es würde sehr wenig Böses auf der Erde geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte"

    • "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen"

    • "Auf böse Menschen ist verlass - sie ändern sich nämlich nicht"

    • "Wer nichts Böses tut, der hat noch lange nichts Gutes damit getan"

    • "Das entspringt alles nur deiner Phantasie" - (dabei entsprechen die Aussagen der Kinder in aller Regel der Wahrheit)

    • "Macht ist darauf angewiesen, dass sie unsichtbar, verdeckt, verborgen bleibt"

Zweischneidiges Schwert

Ja, ich stelle hier Extreme im folgenden dar - von diesen ausgehend - gibt es natürlich sämtliche Abstufungen und mildere Formen an Manipulationen mit den dazugehörigen Auswirkungen und Schäden und Folgen - zum Teil auch sehr viel finanzielle Ressourcen verschlingend nur recht subtil und nicht wahrgenommen oder auch kaum wahrnehmbar - weil so gewünscht. Und leider ist es doch so, dass es erst bis zu solchen Extremen gehen muss, bis Manipulation und das was es mit einem MACHT, wahrgenommen wird - vorher ist das ja alles ganz "NORMAL". Und ja, noch "leiderer" ist es so, dass alles dies, bereits hinter den verschlossenen Türen der Familien beginnt, oder dann in Schule oder am Arbeitsplatz - "Familie (destruktiv) ist eben die kleinst mögliche Form der >>Sekte<<"!

Im Gegenzug ist zum Beispiel Hypnose gerne mit Angst und Schrecken in der Bevölkerung besetzt - dabei können damit so wundervolle Dinge geschehen, die Klienten wirklich helfen können - wenn sie eben zum Zwecke der Heilung eingesetzt wird. Denn man kann auch mit Hypnose Dummheiten machen.

Ich verwende an dieser Stelle gerne die Metapher eines Brotmessers um ein wenig zu vermitteln, was ich meine - "Man kann damit sich selbst verletzten, oder womöglich andere Menschen damit verletzen - bei sachgemäßer Bedienung eines solchen Werkzeuges wie einem Brotmesser kann man auch einfach Brot damit schneiden und alle werden satt und sind zufrieden und glücklich".

Bilder sind auch recht probat um mit wenig Worten viel zu sagen - wie ich finde.

Scham & Schuld

… sind die Schwestern von Trauma“ - es sind beides Gefühle, die einen anderen Menschen bloßstellen und auch eine starke politische wie sozioökologische und mächtige Wirkung besitzen - beschämende Ablehnung - Peinlichkeit. Ohne Scham an sich und auch ohne Schuld gäbe es keine moralische Person, weder als Sozialwesen, noch als autonomes Individuum.

Über Schamgefühle wird weltweit, auch politische, Macht ausgeübt - „Die Politik der Demütigung“ - der Pranger ist heutzutage keineswegs abgeschafft! Und wieder ein Bezug zu Momo: "Die Zeitdiebe hören alles mit!" - So denke ich doch, dass das heute unsere Smartphones sein werden, die ALLES mithören und registrieren. Ebenso zu bedenken die „soziale“ Prügelei, die in der Familie beginnt und oft darüber hinaus getragen wird - „Eine Sau durchs Dorf treiben“ oder das „Schwarze Schaf“. Immerhin wurde die Prügelstrafe erst 1974 abgeschafft - und es vergingen Jahre bis Jahrzehnte, bis sich Lehrer und Eltern daran halten und das ist heute noch ungewiss - emotionale Gewalt dürfte heute immer noch allgegenwärtig sein, vielleicht sogar mehr denn je zuvor.

Scham ist ein mächtiges und kräftiges Manipulationsmittel in der Öffentlichkeit wie im Privaten und dient immer der Inszenierung von Macht. So hat der aufgeklärte und interessierte Bürger heutzutage sozusagen immer ein schlechtes Gewissen, gerade wenn es Beispielsweise um die Ernährung geht - ALLES ist irgendwie FALSCH! Die Systematisierung der Scham wurde in der NS-Zeit sich durch diese zu eigen gemacht und scheint gerade aktuell (Asylpolitik) wieder aufzuflammen. Wenn Scham nur manipulativ und zur Ausübung von Macht - also toxisch - ausgeübt wird, dann führt dies zwangsläufig in die Gewalt und das Aggressionspotenzial wird steigen. Ziel der Manipulation ist und bleibt immer der Sündenbock - und Geld regiert dabei die Welt. Scham bedeutet letztendlich von sich selbst Abstand zu nehmen und in der Tat ist es auch so, dass der Betroffene am liebsten verschwinden möchte, oder unsichtbar sein - „Man möchte bei so viel Errötung am liebsten im Erdboden versinken“.

SCHAMLOSIGKEIT = PSYCHOPATHIE!

Mind-Control - Programmierung

Was ist das? - Definition: Planmäßige und unter Verwendung von Folter und Verwirrung durchgeführte, erst unbedingte, dann bedingte Konditionierung mit anschließender Zuweisung von Aufgaben an bestimmte Persönlichkeitsanteile welche die Person dazu veranlasst auf Auslösereize hin kontextunabhängig Dinge zu tun, zu denken, zu fühlen die ihrem Schutz-Interesse sowie evtl. anderen Menschen schaden wie SVV, Suizid, Selbstschutz vernachlässigen, Menschen täuschen und verletzen, und wieder Kontakt zu den Tätern aufnehmen.

Praktiken: (Lifton, 1961)

    • Lange Zeit gefesselt, isoliert eingekerkert sein
    • Exzessiver Schlafentzug
    • Manipulation von Ernährung und Hygiene
    • Opfer hört, es sei schuld an seiner „Strafe“
    • Opfer tut, was der Täter sagt
    • Opfer wird gezwungen, andere zu misshandeln
    • Opfer hört, Täter wüssten genau, was sie denken
    • Opfer muss eigene Gedanken, Wünsche u. Impulse dauernd „kritisieren“ u. sich vollkommen mit den Tätern identifizieren.

Wie erkennt man Programmierung - Mind-Control:

  • Opfer erlebt starke Unruhe und den Sog oder Zwang, „es“ zu tun, auch wenn es das nicht will (Kontaktaufnahme mit den Tätern od. „Selbstbestrafung“, wenn sie es nicht tut).
  • Wenn die Botschaften nicht ausgeführt werden, erscheinen sie „lauter“ od. „schlimmer“ zu werden (Backups).
  • Schafft man das eine, wird ein anderes Niveau ausgelöst, Dominosteine fallen…

Ziele von Programmierung:

    • Opfer soll absolut verfügbar sein, auch wenn es anderswo wohnt - Auch nachts und an Wochenenden - Gerade dann
    • Absolute Loyalität zu den Tätern („Kadavergehorsam“; „Arkandisziplin“; "Du sollst Vater und Mutter ehren, auch, wenn diese dich Tag für Tag entehren")
    • Opfer soll von sich aus zu den Tätern regelmäßig Kontakt aufnehmen
    • Opfer soll denken, dass es kriminell ist - sich schlecht und schuldig fühlen, sich schämen...
    • Opfer soll sich auf Verlangen selbst „entsorgen“
    • Erlangung wesentlicher Kontrolle über die Zeit und den Gedankeninhalt eines Individuums, typischerweise durch die Erreichung der Kontrolle wichtiger Elemente der sozialen und physischen Umwelt der betreffenden Person
    • Systematisches Erzeugen eines Gefühls der Machtlosigkeit
    • Manipulation eines Systems von Belohnungen, Bestrafungen und Erfahrungen
    • Aufrechterhaltung eines geschlossenen Logiksystems
    • Aufrechterhalten eines nichtinformierten Zustandes im Individuum

Indikatoren für fortgesetzte systematische Folter:

    • Täter tauchen überall auf, auch auf dem Klinikgelände, vor der Praxis etc.
    • Grußkarten mit triggerndem Text, Telefonanrufe mit (Ton-)Signalen.
    • Opfer wird offensichtlich verfolgt (nächtliche Geräusche, Einbruchsversuche etc.).
    • Opfer berichtet über anschließende Amnesien u. neue Verletzungen.
    • Große Zeitlücken (z.B. über das Wochenende).

Weiße Folter:

    • Zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine sichtbaren Spuren hinterlässt!

Fazit:

    • „Satanische Kulte“ sind nur ein Täter-Zusammenhang von vielen.
    • Entscheidend für die Opfer ist die Erfahrung, Sadisten absolut ausgeliefert zu sein und von ihnen zum Gehorsam „trainiert“ zu werden, dabei gezielt in verschiedene Anteile „dissoziiert zu werden“.
    • Opfer/Überlebende haben Erfahrungen mit zwei Tätergruppen: Den „Trainern“ /dem „Kult“, und den Kunden, an die sie weitergereicht werden.
    • Beim Ausstieg besonders brisant: Die Desillusionierung. Die Erkenntnis, nur als Ware „zugerichtet“ und benutzt worden zu sein, keineswegs für „höhere Zwecke“. Das kann Sinnkrisen/Suizidalität während des Ausstiegs auslösen.
    • Ausstieg ist durch die hohe Dissoziativität sehr schwierig (man ist „löchrig wie ein Schweizer Käse“ für die Täter).
    • Ausstieg dauert oft Jahre. Dabei werden HelferInnen extrem gebraucht, oft auch immer wieder verraten und verlassen, weil die Klienten zu den Tätern zurückkehren.
    • Die HelferInnen müssen in Netzwerken arbeiten, weil sie sonst ausbrennen.
    • Unterstützung und Fluchtwohnungen etc. fehlen!
    • Aber: Viele, viele tausende weltweit, haben es geschafft. Polizei hat oft wenig Ahnung – aber die TherapeutInnen/BeraterInnen - Arbeitskreise helfen.

Radikalisierungsprozesse im Kontext extremistischer Gewalt

Dazu können auch Informationen und Wissen zu Themen wie Bindung und Gruppen von Interesse sein, oder hilfreiche Aufschlüsse zu Sekten als Gruppierung geben. Gruppen - schadhafte Variante davon sind Sekten und die wissen sehr genau, wie es ihnen möglich ist Bindung manipulativ einzusetzen - z.B., wenn das Kind / Opfer / Betroffene nicht geschrieen hat während der Misshandlung, dann bekommt es danach ein Schmerzmittel und das weiß das Kind sehr genau. Sektenmitglieder sind dafür verantwortlich, dass gezielt Angst in unserer Gesellschaft geschürt wird, damit man dann bei der Sekte letztendlich wieder Schutz sucht (Auch manche sozialen Netzwerke sind so gestrickt und mit Belohnungssystemen ausgestattet und dienen letztendlich nur einem einzigen Zweck: Wenn sie kommen, dann um nie wieder zu gehen - und wenn sie gehen, dann um schnellstmöglich wieder zurück zu kommen. Wenn die Mitglieder einer Sekte besonders schlimme Dinge machen, dann bekommen sie mehr Belohnung und sie können im System aufsteigen. Dies sind pervertierte, pathologische Bindungen und Methoden. Sekten sind im Grunde genommen terroristische Minigruppen. Der Ausstieg ist deshalb so schwer, weil, wenn die Betroffenen beim Ausstieg dann Schmerzen bekommen, dann gehen sie wieder zurück, weil es dort Schmerzmittel gibt. Der Ausstieg wird so schwer wie möglich gemacht. Dies sieht K. H. Brisch nicht nur bei Sekten so, sondern regelmässig auch in (destruktiven) Familien-Systemen.

Kontras mit Gewalt, berühren, bewegen, machen wütend und in der Folge macht es Angst und zwar richtig viel Angst.

Radikalisierung auf extremistischer Ebene, wie die Begegnung mit einer Sekte, gerade auch im Kontext eines Ausstiegs ist alles andere als ein "Kindergeburtstag". Es treffen zwei verschiedene Welten aufeinander und man steht in eine Ecke gedrängt, wo man gezwungen ist, eine klare Entscheidung zu treffen.

Für das "Gute" und gegen das "Böse".

Es sind und bleiben einfach Grenzerfahrungen mit einem außerordentlichen Hang zur Traumatisierung aufgrund der mächtigen Destruktivität. Oft werden Tabus dabei gebrochen und man wird mit der Frage konfrontiert:

„Warum habe ich mich denn selbst entschieden, diesen Weg zum Therapeuten zu gehen???

… unter schlechtesten Bedingungen radikal und aus Überzeugung bei der eigenen Sache zu sein und zu bleiben? Zu sich selbst und seinen Werten zu stehen“. - Tabus müssen gebrochen werden und auch gebrochen werden können / dürfen und dies muss möglich und erlaubt sein!

Sich immer wieder die Fragen stellend:

    • "Wen vor wem schützen und wen unterstützen!?"

Das Böse - Die dunkle Seite des Menschen:

"Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie sollten regelmäßige geistige Selbstverteidigungskurse besuchen, damit sie in der Lage sind, sich ausreichend vor Macht und Manipulation schützen zu können!"

Ja, es gibt es - DAS BÖSE - und zwar oft schon nebenan, leider-leider ist das wahr - und manchmal lebt es mit einem unter einem Dach. So stellt sich eben die Frage, warum manche Menschen zum Mörder werden und warum manche nicht. Das Böse - im Wahn der Selbstsucht (Narzissten) - und die Angstlust die uns fesselt, im Reiz des Grusel. Wir alle teilen eben die Welt in eine dunkle Seite und in eine helle - wir haben ein natürliches Empfinden dafür, und zwar von klein auf (biologisch da), für das, was gut und was böse ist. Ich persönlich habe mich für "Gut" entschieden, natürlich - es ist und bleibt für mich eine Entscheidung - egal, wie viele Fehler ich dabei machen werde - ich kann und werde lernen, lernen, besser darin zu werden, bis es gut ist. Einer meiner größten Erkenntnisse dabei ist durchaus, dass es wesentlich leichter ist "Böse oder schlecht oder falsch" zu sein und bedeutend herausfordernder, ein guter Mensch zu sein, also "Artig" wie man so schön sagt - der Art Mensch entsprechend - zu sich und zu seinen Werten stehend.

    • So sind Neid, Betrug, Niedertracht, Egoismus, Aggression, Gewalt, ... In aller Regel negativ besetzt.
    • Kooperation, Empathie und Altruismus dagegen bewerten wir für gemeinhin als POSITIV.

Prävention und Früherkennung sind wichtig und bleiben die Mittel der Wahl!

Wenn Revolution, dann gewaltig, aber gewaltfrei! Die >>Macht<< ist ein extrem spannendes Feld. Es tut gut, auf die Sprache sorgsam zu achten, denn auch hier macht sich eine gewisse Radikalisierung breit. Bereits in der Sprache finden ganz fein die ersten Grenzverletzungen statt. Die Kunst in der Therapie ist es, herauszufinden, wie es gelingt, dass ein betroffener Mensch, der noch nie eine positive Erfahrung oder Erfahrung ausserhalb der „Sekte“ (Familie) gemacht hat, die Neugierde entwickelt, eine solche zu machen, um dann die negativen Repräsentanzen mit positiven zu ersetzen und das bestenfalls nachhaltig. Hier stelle ich gerne einen >>Link<< ein - er leitet zu einem Musik-Video mit dem bescheidenen Titel "Revolution", das von Konstantin Wecker stammt und von meinen Freund Toninho Dingl mit seiner Kunst, die ich so gerne mag, untermalt wurde - viel Spaß damit. Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann unterhalten sich der Herr Wecker und der Herr Gerald Hüther bei Gelegenheit auf freundschaftlicher Ebene.

Auch sehr gerne gehört - von mir - ist, >>Herr Prof. Rainer Mausfeld - "Warum schweigen die Lämmer?"<< (Kreuzkirche Dresden - 30 Jahre Mauerfall). Er spricht über die politische Realität in der Demokratie - Indoktrination - und weiteren Themen, durchaus von Interesse. So auch deutlich, über den Gebrauch der Sprache und Freiheit und Gewaltenteilung und Politik und Macht.

Seine Schlussworte dazu sind schlicht und einfach:

🎯 "ES LIEGT AN UNS!"

🎯 "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen!"

KriTheCo - Krisenintervention-Therapie-Coaching

Alexander Weindl

Praxis für Psychotherapie
Traumatherapie & Traumapädagogik
Kinder- und Jugendlichen-Coaching
Elternberatung
Auf der Grundlage des Heilpraktikergesetz
In Altötting seit 2011

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